Wortmarke der Ruhr-Universität Bochum

Telefonanlage

Die Modernisierung der Telefonanlage

Die Telefonanlage der Ruhr-Universität wurde 2015 umgebaut und modernisiert. Ältere Grundkomponenten, die teilweise seit 1999 in Betrieb sind, wurden ausgetauscht.

1999: Die ISDN-Anlage zieht ein

1999 nahm die ISDN-Anlage der RUB ihren Betrieb auf. Sie bestand aus einem Verbund von 13 HICOM 300E-Anlagen der Firma Siemens. Fünf große Anlagen wurden, über ein ATM-Netz verbunden, auf dem Campus verteilt. Acht kleinere Anlagen versorgten die dezentralen Liegenschaften.

2010: VoIP-Hybrid-Anlage Hipath 4000

Im Rahmen des Neubaus ID im Jahr 2010 wurde eine neue VoIP-Hybrid-Anlage Hipath 4000 beschafft und in Betrieb genommen. Die große Teilanlage HICOM 350 aus IC wurde abgebaut.

2013: 1300 neue Anschlüsse

Nach Fertigstellung des sanierten Gebäudes „IC-Komplex“ wurde 2013 die vorhandene VoIP-Telefonanlage um 1300 Anschlüsse erweitert.

An die VoIP-Anlage wurden auch fast alle Außenstellen sowie Neubauten angebunden: Bergbaumuseum, Springorum, Konrad-Zuse-Str., Bochumer Fenster, BlueSquare, Lennershofsiedlung, Universitätsstr. 90/90a, Sportgebäude, Ferdinandstr., SSC, Uniforum, Overbergstr., Kubus, Bonifatiusstr., Papenburg, Clemensstr., Malakovturm, Universitätsstr. 134.

Gleichzeitig wurden die meisten dezentralen Telefonanlagen außer Betrieb genommen.

2015: Außerbetriebnahme der alten Anlagen

Geplant war im Rahmen der Campussanierung, die weiteren sanierten Gebäude sukzessiv an die VoIP-Anlage anzuschließen und die nicht mehr benötigten HICOM-Anlagen abzuschalten (sanfte Migration). Da sich jedoch die Sanierung terminlich nach hinten verschob, musste schneller gehandelt werden, da zum Beispiel der Hersteller für bestimmte Komponenten der Telefonanlage keine Ersatzteile mehr liefern konnte.

Ende Juni wurde die Telefonanlage erfolgreich umgebaut: Die alten Anlagen konnten gleichzeitig abgeschaltet werden und der kritische ATM-Backbone wurde durch eine an der RUB übliche moderne LAN-Verkabelung ersetzt. Hierbei wurden die alten Hicom-Anlagen durch abgesetzte Teilanlagen (IPDA) der Hipath 4000 ersetzt. Die gesamte Telefonverkabelung innerhalb der Gebäude sowie die Endgeräte blieben dabei unberührt. Alle Anlagenteile wurden auf die aktuelle Version hochgestuft, für die der Hersteller im Problemfall die Wartung garantiert. Gleichzeitig wurden das CallCenter, die Vermittlungsplätze sowie der zentrale Anrufbeantworter mit Faxfunktion aktualisiert.
Zurzeit sind circa 10.000 Endgeräte an der Telefonanlage in Betrieb.

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